Kein Geld

Mit dem Therapieren von Kranken lässt sich gut Geld verdienen. Schließlich muss ein Therapeut, egal ob alternativ oder schulmedizinisch, keine Gewährung für seine Leistung erbringen. (Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen). Im Handwerk zum Beispiel erwartet der Kunde eine fehlerfreie Arbeit. Erfolgt diese nicht, verlangt er entweder Nachbesserung oder Preisnachlass. Der Therapeut kennt diese Form der Gewährleistung nicht. Dies allein zeigt schon, dass es letztendlich nur der Patient ist, der sich heilen kann und der Therapeut deshalb keine Haftung übernehmen kann.

Da aus göttlicher Sicht unsere Gesundheit etwas Heiliges ist und Gott nicht will, dass mit heiligen Dingen Geld verdient wird, ist die Geschäftemacherei mit den Kranken nicht sein Wille, wie sich aus den Offenbarungen herauslesen lässt.

Bruno Gröning lehnte es ab, Geld zu verlangen. Dr. Hamer wollte für ein „Vergelt´s Gott“ sich den Kranken annehmen, wie er in seiner Biographie „Einer gegen alle“ erwähnte. War dies vielleicht die Voraussetzung, damit außergewöhnlicher Heilerfolg bei Gröning und die geniale Entdeckung von Dr. Hamer stattgefunden haben?

Gott macht in seinen Offenbarungen deutlich, dass das Heilen sehr wohl nicht umsonst stattfinden soll. Jedoch nicht mit Geld, sondern um von Gott den Lohn zu erhalten.

Hierzu die Verse:

Unterweisung 45, Vers 55

Es war Mein Wille, dass Mein Wort in euren Herzen lebt, damit ihm Barmherzigkeit und Liebe entströmt und ihr euch auf den Weg macht, um die Kranken zu heilen, ohne ein Entgelt zu erwarten, weil ihr das Gute aus Liebe zu euren Brüdern tut.

 

Unterweisung 126, Vers 69

So wie Ich in der Zweiten Zeit als Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen zu euch kam und dann zum Vater zurückkehrte, bin Ich heute für eine Zeit gekommen; doch Mein universeller Strahl wird 1950 zurückbehalten werden. Deshalb habe Ich euch gesagt, dass ihr diese Kundgebung nach jenem Jahr nicht mehr haben werdet. Dann sollt ihr euch mit Mir von Geist zu Geist verbinden, und Meine Gnade wird auf euer Herz herabkommen. Der Tag wird kommen, an dem ihr euch Mir sehr nahe fühlen werdet, ihr schlichten Herzen Meines Volkes. Dienet Mir, indem ihr euren Mitmenschen dient. Werdet zu Ärzten, und wenn man eure Liebestätigkeit mit einem Lächeln bezahlt, sollt ihr zufrieden sein. Ich werde eure Werke im Jenseits aufschreiben.

 

Unterweisung 129, Vers 6

Wer ist blind, so dass er Mich nicht schauen kann? Wer ist unempfindsam, so dass er Mich nicht fühlen kann? Seit langem schon habe Ich euch darauf vorbereitet, Mich in dieser Form zu vernehmen, was so ist wie: Mein Antlitz schauen, wobei Ich euch zugleich auf kommende Zeiten zurüste, in denen ihr mehr von Mir wissen müsst. Wenn ihr also nach Licht verlangt, wenn ihr Hunger und Durst nach Wahrheit habt, so hört Mir zu mit all euren Sinnen und Seelenkräften, und ihr werdet Mich schauen. Gewöhnt euch nicht an dieses Wort als etwas Alltägliches, und verfallt auch nicht in die Routine eines Gottesdienstrituals. Fasst Meine Unterweisung nicht als irgendeine materielle Ideologie auf, und bedient euch nicht derselben, um aus der Gutgläubigkeit oder den körperlichen oder seelischen Leiden eurer Mitmenschen Gewinn zu ziehen.

 

Unterweisung 74, Vers 33

Wie damals das Goldene Kalb abgeschafft wurde, so wird in dieser Zeit die Anbetung des Reichtums verschwinden. Und ebenso, wie die Händler aus dem Tempel vertrieben wurden, so werden jetzt jene heimgesucht werden, die unter Ausnutzung der Schwäche und der Unwissenheit aus dem Schmerz ihrer Mitmenschen Gewinn ziehen.

 

Unterweisung 172, Vers 14-16

Wer wird dann der Macht der Wahrheit widerstehen können, die von euren Worten ausgeht. Wer wird sich nicht von dem Verständnis, der Einfühlsamkeit und der Überzeugungskraft eurer Ratschläge gefesselt und tief bewegt fühlen? Es wird Glaube in den Herzen sein, es wird zur Umkehr kommen, zur Gesundung und zu zahllosen Wundern. Dies ist die Frucht, die ihr nach meinem Willen ernten sollt, dies ist die Ernte, von der Ich erwarte, dass ihr sie einbringt. Doch irrt euch nicht. Wenn Ich in meinen Unterweisungen zu euch von der Frucht spreche, so gibt es immer einige, die dies Wort in ganz irdischer Weise auslegen und die Frucht ihrer Werke in Form von Schmeicheleien, Ehrungen, Aufmerksamkeiten und selbst als Bezahlung in Geld suchen. Wie weit ist diese Frucht von jener entfernt, die Ich in meinem Worte meine! Ihr habt bereits erfahren, dass Ich von der Frucht der Erfahrung, der Lauterkeit, des Verständnisses, des Seelenfriedens und der Vergeistigung gesprochen habe.

Jene, die auf Erden noch Vergütungen suchten in Form von Geld und Anerkennungen, sind Seelen von geringer Entwicklungshöhe, die die Wahrheit nicht erkennen wollen und sich noch mit dem Lohn begnügen, den die Welt gibt.

Sie werden nun aus ihren Träumen erwachen und sich ihrer Nacktheit bewusst werden, obwohl sie meinten, festlich gekleidet zu sein. Sie werden ihr geistiges Elend feststellen und sich geistig bedürftig fühlen, während sie einen unerschöpflichen Schatz zu besitzen glaubten.

 

Unterweisung 187, Vers 4+5

Ich weiß, dass, nachdem Ich meinen Kindern die Wahrheit meiner Lehre aufgezeigt habe, diejenigen, die Mir nachfolgen, bei allen Handlungen ihres Lebens treu und aufrichtig sein werden.

Unter meinen Getreuen wird es keine bezahlten Diener geben, sondern nur glühende Jünger und selbstlose Nachfolger.

Wenn jemand dies Werk falsch auslegen sollte, und es für unlautere Zwecke ausnutzen sollte, wird er sich selbst den Namen „Verräter“ geben, und sein Gewissen wird sein eigener Richter sein.

 

Unterweisung 201, Vers 16

Falls der Kranke gesund wurde, oder der Betrübte Trost empfing oder ein Wunder geschah, so war dies Wunder nicht jenem „Arbeiter“ zu verdanken, sondern dem unendlichen Mitgefühl des Vaters für den Notleidenden, der in seiner Unwissenheit sein ganzes Vertrauen auf den schlechten Jünger des Herrn setzte. Dennoch schreibt der schlechte Diener das Wunder, wenn es geschehen ist, seinen Fürbitten zu, seinen Geistesgaben und benützt jenes Zeugnis dazu, die Zahl derer zu vermehren, die auf ihn vertrauen. Diese muss dann meine Gerechtigkeit heimsuchen, damit sie ihre in die Irre führenden Schritte zügeln, über das Falsche ihrer Werke nachdenken und zum rechten Weg zurückkehren.

 

Unterweisung 355, Vers 37

Wohl dem, der nicht prahlt, wenn er Gutes tut, denn er wird einen Schatz im Jenseits erwerben. Erwartet keine Bezahlung für das, was ihr in meinem Werke tut. Lasst zu, dass Ich es bin, der euch für eure Werke bezahlt.

Selbstverständlich wird es auch in Zukunft Ärzte geben, die für ihre Tätigkeit bezahlt werden müssen. Ein Zahnarzt oder Chirurg zum Beispiel muss schließlich jahrelang sein „Handwerk“ erlernen und kann nicht einfach so nebenbei in seiner Freizeit einen Kranken/Verletzten behandeln.

Die Leiden jedoch, welche aufgrund eines Konfliktes hervorgerufen werden und keinen Eingriff nötig haben, werden in Zukunft durch eine andere Art von „Ärzten“ behandelt werden. Bis dahin ist es aber noch ein (sehr) weiter Weg.

Ein chinesisches Sprichwort das auch von Gott stammen könnte und die Ärzte der Zukunft beschreibt, sagt:

Unbedeutende Ärzte behandeln bestehende Krankheiten;

Mittelmäßige Ärzte heilen noch nicht ausgebrochene Krankheiten;

Überragende Ärzte verhindern Krankheiten.

Und ein „Arzt“ der Krankheiten verhindert, wird wohl kaum Geld verdienen können. Wer als Gesunder ist schon bereit einem Geld zu geben, wenn dieser verhindert hat, dass er krank geworden ist? Der vermeintliche Patient wird seine Gesundheit nicht auf die Ratschläge des „Arztes“, sondern auf seinen Lebensstil oder Ähnlichem zurückführen.

 

Informieren Sie sich, solange Sie gesund sind,

denn das Wissen um den Krankheitsursprung ermöglicht die Erhaltung der Gesundheit!