Spiritueller Sinn

Dr. Hamer beschreibt in seinem fünften Biologischen Naturgesetz, dass jedes Sonderprogramm (Krankheit) auch einen biologischen Sinn hat. Deshalb spricht er von einem Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm (SBS).

In Bezug auf die Göttlichen Offenbarungen von Mexiko ergibt sich eine weitere Sichtweise, was Krankheit betrifft, nämlich die Spirituelle. Deshalb könnte man zusätzlich auch von einem Sinnvollen Spirituellen Sonderprogramm (SSS) sprechen.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:

Zwei Schwestern, um die 70 Jahre alt, besuchen mit dem Auto gemeinsam das Grab ihrer Eltern, das in dem Ort liegt, wo sie aufgewachsen sind und von dem sie weggeheiratet haben. Die eine Schwester litt schon viele Jahre an einer schmerzhaften Fußerkrankung, weshalb sie normalerweise auch einen Gehstock verwenden müsste. Aufgrund ihrer Eitelkeit beschließt sie jedoch auf diesen zu verzichten, wenn es irgendwie möglich ist. Schließlich möchte man ja nicht mit 70 Jahren als alt und gehbehindert angesehen werden.

Der Friedhof, der über zwei Eingänge verfügte, bot die Möglichkeit beide, zu benutzen. Während der Haupteingang über eine etwas holprige Steintreppe zu benutzen war, gab es um die Ecke einen weiteren Eingang, den auch das Leichenauto benutzte. Da sich dieser für Gehbehinderte besser eignete, kam es der gehbehinderten Schwester in den Sinn, diesen Weg zu gehen, anstatt den Haupteingang mit der holprigen Treppe, obwohl das Auto direkt vor diesem gehalten hatte und sie somit einen Umweg wählen musste.

Sie sagte deshalb zu ihrer Schwester, dass sie den anderen Weg nehmen werde. Diese wusste natürlich von der Eitelkeit ihrer Schwester. Lauthals, so dass es auch die anwesenden Besucher in dem kleinen Friedhof hören konnten, rief sie ihr zu:

„Wenn du meinst, dass du keinen Gehstock nehmen musst, dann gehst du eben außen herum“.

Ihre gehbehinderte Schwester war geschockt über diesen Ausruf und empfand es als Demütigung. Sie befürchtete nämlich, dass ältere anwesende Friedhofbesucher, die sie noch aus ihrer Kindheit kannten, jetzt wussten, dass sie eigentlich einen Gehstock bräuchte und sie somit als alt und gebrechlich einstuften.

Fortan ließ sie der Gedanke nicht mehr los, es ihrer Schwester bei passender Gelegenheit  heimzuzahlen. Jedem Bekannten, der von ihrer Gehbehinderung wusste, erzählte sie von diesem Geschehen und erboste sich darüber, wie unverschämt ihre Schwester sich ihr gegenüber verhalten hatte.

Monatelang beschäftigte sie das Thema und immer wieder erzählte sie davon. Da ich selbst von dieser Begebenheit nur am Rande erfahren hatte, befasste ich mich nicht weiter damit. Wie es der Zufall wollte, hatte ich bei dieser Frau einige Monate nach diesem Ereignis etwas zu erledigen. Schon bei der Begrüßung sagte sie, dass ich Glück habe sie anzutreffen, da sie erst gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Dies weckte natürlich meine Neugier nach dem Grund des Krankenhausaufenthaltes, worauf sie auch ohne zu zögern sagte, dass sie an der Schilddrüse operiert wurde. Wir setzten uns und ich fragte sie, welche Beschwerden sie hatte, so dass es überhaupt zur Operation kam. Sie erklärte, dass ihr tagelang, vor allem am Morgen, leicht schwindlig war. Auch Müdigkeit und Schlappheit führte sie als weitere Beschwerden auf, weswegen sie den Hausarzt in Anspruch nahm und dieser eine Überweisung ins Krankenhaus bescheinigte.

Ich erklärte ihr, dass ich von der Entdeckung eines Arztes weiß, der die Ursache aller Erkrankungen herausgefunden hat und sie ein „Problem“ gehabt haben müsse. Sie blickte dabei in die ferne und meinte nachdenklich und kopfschüttelnd, dass sie kein Problem habe. Mit dieser Äußerung hatte sie auch Recht, denn sie hatte ja kein Problem mehr, es musste ja gelöst sein. Ohne weiter zu bohren und deutlicher zu werden, beließ ich es dabei.

Als wir uns über Belangloses unterhielten, fing sie wie aus der Pistole geschossen an zu erwähnen, dass sie es kürzlich ihrer Schwester heimgezahlt habe. Wieder erzählte sie, wie sie sich von ihrer Schwester gedemütigt fühlte, als sie das Elterngrab besuchten. Man konnte immer noch ihre Erbostheit über diesen Vorfall heraushören, aber gleichzeitig auch ihre Erleichterung, es ihr „heimgezahlt“ zu haben.

Es sprudelte förmlich aus ihr heraus, wie sie es ihrer Schwester „heimgezahlt“ hatte. Denn sie trug ja seit jenem Vorfall der Demütigung ständig den Gedanken mit sich herum, es ihr heimzuzahlen. Und genau dies hatte sie kurze Zeit vor ihren Beschwerden der Schilddrüse getan. Sie war nämlich bei ihrer Schwester zu Besuch und diese beklagte sich darüber, dass ihr Rücken schmerze, weil sie ihren pflegebedürftigen Mann herumheben müsse. Dies nahm wiederum die konfliktaktive Schwester als Anlass, es ihr mit folgenden Worten heimzuzahlen: „Das geschieht dir Recht, du sollst auch sehen, wie es ist, wenn man Schmerzen hat. Mich hast du damals vor dem Friedhof wegen meiner Gehbehinderung gedemütigt und auch noch vor anderen Leuten“.

Die Bedingungen, die Dr. Hamer beschreibt, um an der Schilddrüse zu erkranken, waren also voll erfüllt.

  1. Die Patientin hatte am Friedhof einen Konflikt erlitten, der sie unerwartet getroffen hat.
  2. Sie hatte Zwangsdenken in der Form, dass sie sich geschworen hatte, es ihr heimzuzahlen.
  3. Hamer hätte dies als Brockenkonflikt eingestuft und zwar als: „Den Brocken nicht rechtzeitig losgeworden zu sein“. (So ein Konflikt geht auf die Schilddrüse.)
  4. Die Patientin löste ihren Konflikt dadurch, dass sie es ihrer Schwester „heimgezahlt“ hat und damit wurde sie den „Brocken“ los.
  5. Hamer beschreibt, dass Symptome (in diesem Fall, Schwindel, Müdigkeit, usw.) erst in der Heilungsphase, also wenn der Konflikt gelöst ist, auftreten.

Doch worin liegt nun der spirituelle Sinn?

Auch ohne Kenntnis der Mexikanischen Offenbarungen wissen wahre Christen, dass wir weder Eitelkeit praktizieren, noch Rachegedanken mit uns führen sollen. Leider wurden der Patientin genau diese beiden Fehler zum Verhängnis. Wäre sie nämlich am Friedhof nicht eitel gewesen und hätte ihren Gehstock benutzt, dann hätte es für ihre Schwester keinen Grund gegeben, sie zu demütigen. Der entscheidende Punkt aber waren ihre Rachegedanken. Diese führten zu dem „Brockenkonflikt“, der letztendlich die Symptome an der Schilddrüse auslöste, als sie es ihrer Schwester „heimgezahlt“ hatte.

Während es oft sehr mühsam ist, überhaupt den Konflikt herauszufinden, noch dazu, wenn das Geschehen schon Jahre zurückliegt, ist es oft noch viel schwieriger, den spirituellen Sinn zu erkennen. Ähnlich wie Dr. Hamer für jedes Organ die spezielle Konfliktart entdeckt hat, so zeichnet sich ab, dass es auch für jedes Organ ein spirituelles Fehlverhalten gibt. Dies wird noch sehr viel Forschungsarbeit oder besser gesagt „Selbsterkenntnisarbeit“ nach sich ziehen und vielleicht eines Tages eine ähnliche Tabelle ergeben wie sie Dr. Hamer mit den Organen erstellt hat.

Dr. Hamer hat die Ursache von Krankheiten entdeckt und wie Krankheiten durch Konfliktlösung auch wieder geheilt werden können. Unser Ziel muss es aber sein, dass wir uns so verhalten, dass wir gar keine Konflikte erleiden.

Wenn sich nun die Erkenntnis durchsetzt, dass wir Konflikte nur deshalb erleiden, weil wir den Willen Gottes nicht erfüllen und bereit sind, seinen Willen zu erfüllen, dann haben wir auch die Chance dauerhaft gesund zu bleiben!

 

Informieren Sie sich, solange Sie gesund sind,

denn das Wissen um den Krankheitsursprung ermöglicht die Erhaltung der Gesundheit!